Sexier than Sex

Ein Gespräch mit Tim Schmitt über das Erleben des Höhepunktes beim Klettern und Sex.

MK: Tim, wenn man sich deine Vita anschaut, fällt sofort auf, dass sich in deinem Leben alles ums Klettern dreht. Wie kam es dazu?

TS: Meine Eltern waren beide berufstätig. Deshalb bin ich ab der fünften Realschulklasse nachmittags in einen Hort gegangen. Dort wurden, ab drei Uhr, in einer Multifunktionshalle verschiedene Kurse angeboten. Zunächst bin ich zum Schwimmtraining gegangen.

Aber irgendwann war das für mich nur noch „Kachel-Zählen“. Deshalb habe ich mich zum Klettern angemeldet und war sofort begeistert, zumal ich, Dank meiner durch das Schwimmen gestärkten Rückenmuskulatur und Kondition, sofort bei Schwierigkeitsgrad 5 einsteigen konnte.

MK: Wie sah es denn damals in einer Kletterhalle aus? Wie viele Schwierigkeitsgrade gab es seinerzeit, und welche gibt es heute?

TS: Die Ausstattung der Hallen ist gleich geblieben: Die Kletterwände sind aus Holz und die Griffe aus Kunstharz. Und auch die Skala der Schwierigkeitsgrade geht immer noch von II bis XII−/XII.Continue reading